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Mildes Klima

Uruguay liegt auf der Südhalbkugel, das heisst die Jahreszeiten sind hier genau umgekehrt wie in Europa. Vereinfacht gesprochen haben wir hier angenehm warme, jedoch nicht tropisch heisse Sommer. Im hiesigen Frühling und Herbst herrschen Temperaturen wie in Deutschland in einen angenehmen Sommer. Auch die uruguayischen Winter sind mild und temperaturmässig einem deutschen Herbst vergleichbar. Schnee und Eis sind hier unbekannt.

Auf Klimakarten steht bei Uruguay immer "warme Sommer, milde Winter, ständig feucht". Letzteres besagt, daß es keine Regen- und Trockenzeiten gibt und die Niederschläge über das ganze Jahr verteilt sind..

Uruguay befindet sich zwischen Brasilien und Argentinien. Es ist flächenmäßig ungefähr halb so groß wie Deutschland.

 

Uruguay ist eine gelungene Synthese zwischen südamerikanischer Lebensfreude und Temperament und europäischer Kultur. Als Reiseland hat Uruguay sehr viel zu bieten, zum Beispiel seine paradiesischen, vom Massentourismus noch völlig unberührten Strände, seine lieblichen Landschaften in einer intakten Natur, seine freundlichen und offenen Menschen, seiner reichen Kultur, wobei Ferien auf einer Estancia als besonderer Tipp gelten können.

Die "República Oriental del Uruguay", zwischen Argentinien und Brasilien am Río de la Plata gelegen, hat ihren Namen vom Fluss Uruguay, was in der Sprache der Charrúa-Indios, die früher hier gelebt haben, "Fluss des alten Weisen" heisst. 

República Oriental del UruguayUruguay, das seit den großen politischen und sozialen Reformen zu Beginn des 20. Jahrhunderts (neue Verfassung von 1919) unter der Federführung von Präsident José Batlle y Ordóñez, die Uruguay als modernen Staat konzipierten, als "Schweiz Südamerikas" bezeichnet wird, ist in mancherlei Hinsicht ein kleines Duplikat von Argentinien - vor allem, weil auch hier einmal Fleisch, Wolle und Leder zusammen mit den Arbeitskräften aus Europa Aufschwung und Wohlstand gebracht haben.

Uruguayischer GauchoDie "República Oriental del Uruguay" ist unter den Staaten Südamerikas ein Zwerg, nur doppelt so groß wie Österreich, und so flach wie Holland. Die Hälfte der gut drei Millionen Einwohner lebt in Montevideo, der Hauptstadt am Río de la Plata. Während der Kolonialzeit war Uruguay, im Grenzgebiet der Einflußsphären liegend, ein Zankapfel zwischen Spanien und Portugal, und während der Unabhängigkeitskriege dann zwischen Argentinien (Buenos Aires) und Brasilien (Río de Janeiro), unter entscheidender Einflußnahme auch der englischen Krone. Mit José Gervasio Artigas (1764 - 1850), dem nationalen Freiheitshelden, der die Befreiungsrevolution einleitete und als ihr spiritueller Vater gilt, aus dessen Ideenschatz noch heute Politiker aller Couleur schöpfen, sowie Juan Antonio Lavalleja, unter dessen Führung sie vollendet wurde, erlangte die La-Plata-Provinz (mit entscheidender Schützenhilfe aus dem Buckingham Palace) 1828 formal die Unabhängigkeit. Der innere Zwist zwischen den Viehzüchtern und den städtischen Händlern ließ das kleine Land jedoch auch nach der Erlangung der politischen Autonomie lange nicht zur Ruhe kommen. Erst nach einem großen Kompromiß zwischen den beiden führenden sozialen Interessensgruppen begann der wirtschaftliche Aufstieg der Republik, der sich heute nur noch in eindrucksvollen Palästen der Gründerjahre zeigt. Nach einem Jahrzehnt Militärdiktatur (1973 - 1985), die in Uruguay jedoch bei weitem nicht so blutig verlief wie etwa in Chile oder auch in der Schwesterrepublik Argentinien, ist Uruguay wieder zu einer demokratischen Staatsform zurückgekehrt.

Uruguay ist das "europäischste" Land außerhalb Europas. Es zeichnet sich unter anderem durch den höchsten Lebensstandard und das höchste Bildungsniveau Südamerikas aus (die Analphabetenrate ist niedriger als in den USA), verfügt über ein gut funktionierendes Gesundheitswesen, Strassennetz etc. etc.

 

LAND & LEUTE

Männer begrüssen sich mit einem Handschlag, Frauen werden mit einem Kuss auf die Wange begrüsst. Die Uruguayer sind sehr gastfreundlich. Die üblichen Höflichkeitsformen gelten auch hier. Kinos, Theater und öffentliche Verkehrsmittel sind Nichtraucherzonen. Trinkgeld: 10% sind üblich, falls nicht in der Rechnung enthalten. Taxifahrer erwarten ebenfalls ein Trinkgeld.

Das wichtigste Fest des Jahres ist der Karneval. Obwohl diese Fiesta offiziell am Rosenmontag und Fastnachtsdienstag stattfindet, sind die meisten Geschäfte und Läden die gesamte Fastnachtswoche geschlossen. Häuser und Straßen werden entsprechend dekoriert, und auf den Freilichtbühnen finden zahlreiche Aufführungen statt.

TOPOGRAPHIE & LANDSCHAFTSBILD

Landschaftlich ist Uruguay, neben seinen ausgedehnten, zumeist vom Massentourismus noch unberührten Stränden, von natürlichen Savannen und sanften, immergrünen, flachwelligen Hügelketten geprägt (höchste Erhebung: 514 m). Entlang der Flußläufe bedeutende Waldbestände (z.T. industriell verwertbare Hart- und Edelhölzer). In Küstennähe und einigen Tälern des Landesinneren vorwiegend Palmen, Eukalyptus und Kiefern.

 

FLORA & FAUNA

Uruguay verfügt über eine sehr reichhaltige Vegetation. Aus dem Tierreich sind u.a. erwähnenswert (und zum Teil für die gesetzlich erlaubte Jagd interessant): Pumas, Nandus (der südamerikanische Vogel Strauß), Tapire, Rotwild, Wildschweine, Wildkatzen, Gürteltiere, Füchse, Wellensittiche, Rebhühner, Eulen, Kardinale, Störche, Fischreiher, Geier,  Eidechsen, Schildkröten, Fischottern (darunter die bis zu 2,20 m langen, vom Aussterben bedrohten Riesenfischottern), Schwäne (auch die sehr seltenen schwarzhalsigen Schwäne) und Wildenten. Uruguay verfügt (nach Alaska) über die zweitgrößte Kolonie von Seehunden und Seelöwen (auf der "Isla de Lobos"). Auch Wale und Delphine werden gesichtet; Haie auf hoher See, jedoch nie in Küstennähe.

 

ESSEN & TRINKEN

In den Parrilladas (Grillrestaurants) wird Rindfleisch in allen Variationen angeboten. Asado (Rindfleisch vom Holzkohlengrill), Asado de Tira (Rippchen), Pulpa (Rindfleisch ohne Knochen), Lomo (Filetsteak) und Bife de Chorrizo (Rumpsteak) stehen häufig auf der Speisekarte. Beliebt sind auch Costillas (Schnitzel) und Milanesa (Kalbskotelett) mit Pommes Frites oder gemischtem Salat als Beilage. Chivito ist ein belegtes Brot mit Fleisch, Salat und Ei. In den Restaurants ist Tischbedienung üblich. In den Cafés und Bars wird sowohl am Tresen als auch am Tisch bedient. Getränke: Die Qualität des einheimischen Weins ist unterschiedlich (Medio-Medio, Rot- und Weißwein). Das Bier ist sehr gut. Importierte Spirituosen sind überall erhältlich. Einheimische Spirituosen wie Caña, Grappa, Gin und Whisky sind ausgezeichnet.

 

MONTEVIDEO

Historische Aufnahme der Kathedrale von Montevideo  (NICHT vergrösserbar)Geschichte: Als Fernão de Magalhães, der 1519 auf seiner Suche nach einem Seeweg zum Pazifik den Río de la Plata befuhr, einen Hügel auf der Höhe des heutigen Montevideo erblickte, soll er ausgerufen haben "Monte vido eu" - "ich sehe einen Berg". Aber erst im 18. Jh. wurde aus dem von der Natur begünstigten Ankerplatz eine richtige Hafenstadt. Als die Portugiesen 1723 mit Aushebungsarbeiten für ein Fort begannen, wurden sie von einer spanischen Militärexpedition vertrieben. Im folgenden Jahr begannen dann diese selbst mit dem Aufbau einer Festung (auf dem von Magalhães ausgemachten Hügel), die sich unter Initiative ihres ersten Gouverneurs Zabala, der eine konsequente Ansiedlungspolitik betrieb, zu einer Stadt entwickelte.

(Mehr zur Geschichte finden Sie HIER, historische Fotos von Montevideo HIER.)

Montevideo - Plaza LibertadHeute ist die Stadt (1,5 Mio. Ew.) eine prickelnde Mischung aus Nostalgie und Moderne. Rund die Hälfte aller Uruguayer lebt hier. Es ist weniger hektisch als Buenos Aires, sicherer als Río de Janeiro (laut Statistiken ist Montevideo nach Tokio die zweitsicherste Metropole der Welt; man kann abends völlig problemlos durch die Stadt schlendern) und dank seines gemäßigten Klimas (warme Sommer, milde Winter) für Europäer viel erträglicher als die meisten Städte und Regionen des Subkontinents. Nostalgie verbreiten vor allem die kolonialen Bauten um die Plaza Independencia und in der Altstadt, doch das Straßenbild im Zentrum, die allgegenwärtigen Handys, die noblen Shopping-Centers etc. zeigen, daß sich Montevideo an der Eingangsschwelle zum 21. Jahrhundert befindet. (Uruguay ist z.B. das einzige Land auf dem ganzen amerikanischen Kontinent, dessen Telephonnetz zu 100% digitalisiert ist. Mit 9% ist die Internet-Durchdringung der Gesellschaft die höchste Lateinamerikas und durchaus mit vielen europäischen Ländern vergleichbar.)

Die Tatsache, daß Montevideo zur Hauptstadt des Mercosur bestimmt wurde, hat der Stadt einen gewaltigen Schub verliehen. (Der Mercosur ist das regionale Gegenstück zur Europäischen Union, in dem Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay vereint sind mit insgesamt über 250 Millionen Konsumenten.)

(Weitere Informationen über Montevideo sowie die anderen Departamentos nebst Fotos finden Sie HIER.)

Tango-Collage der Tanguería "Vieja Luna" (Montevideo)Tango: Montevideo ist bekannt als die Wiege des Tangos, der aus den Bitt-Tänzen afrikanischer Sklaven hervorwuchs, mit denen sich diese zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf den Marktplätzen Montevideos Geld für ihren Freikauf und den ihrer Leidensgenossen verdienten, angereichert mit Elementen der kubanischen Habanera (einer schwarzen Tanz-Liedform), dem 'Tango' Andaluz, der nur in Uruguay existierenden (schwarzen) Tanz-Pantomime "Camdombe" und der ebenfalls typisch uruguayischen "Milonga" (ein musikalisches Stehgreifduell zweier Sänger). Etymologisch geht "Tango" auf das Bantu-Wort "tamgu" (= "tanzen") zurück. (Die nach Uruguay verschleppten Afrikaner stammten vorwiegend aus der Gegend des heutigen Angola.)

Carlos Gardel, der Übervater des TangoDas erste als "Tango" definierte Musikstück wurde 1886 in Montevideo komponiert. Die international als "Hymne" des Tango geltende "La Cumparsita" stammt aus der Feder des Montevideaners Gerardo Mattos Rodriguez, der die erste Fassung des Liedes in Ermangelung besser geeigneter Schreibutensilien auf eine Serviette des Montevideaner Restaurants "La Pasiva" an der Plaza Independencia kritzelte. Das Stück wurde 1917 in einer Montevideaner Schwarzen- und Arbeiterbarracke uraufgeführt.

Die erste Gallionsfigur (und bis heute Übervater des Tango) ist der im uruguayischen Departamento Tacuarembó geborene Carlos Gardel (1883-1935), der den Tango auf die internationalen Bühnen in Europa (Spanien, Frankreich) und den Vereinigten Staaten brachte und mit seinen Tango-Filmen für Paramount Pictures als erster "Latin Lover" in die Annalen der aufstrebenden US-Filmindustrie einging.

Die ältere Schwester Montevideos, Buenos Aires, versucht seit eh und je Montevideo ihren Rang als Geburtsstätte des Tango streitig zu machen - leider jedoch mit unhaltbaren Behauptungen. So deklarierten die Argentinier z.B. Carlos Gardel zu ihrem Landsmann. Seine -neben anderen aussagekräftigen Dokumenten- im uruguayischen Kulturministerium verwahrte Geburtsurkunde läßt jedoch keine Zweifel über seine Nationalität zu. Dasselbe passierte mit Gerardo Mattos Rodríguez und seiner "Cumparsita". Noch bei der Fußballweltmeisterschaft "France '98" präsentierten die Argentinier die "Cumparsita" als ihr Werk, mußten jedoch nach einer uruguayischen diplomatischen Intervention ihren 'Irrtum' einräumen. Zur 'Versöhnung' wurde mitten im Zentrum von Montevideo, nur einen Block von der Plaza Independencia entfernt (Av. 18 de Julio Ecke Andes), vom argentinischen Staat eine Gedenktafel angebracht, in der der Komponist und seine "Cumparsita" als uruguayisch gewürdigt werden.

Zwei Jahre später, bei den Olympischen Sommerspielen "Sydney 2000", war die Diplomatie jedoch bereits wieder vergessen: Erneut marschierten die argentinischen Sportler zu den Klängen der "Cumparsita" auf...

(Mehr zum Tango finden Sie HIER.)

Collage der uruguayischen Gruppe "Candombe for Export"Candombe: Fast noch uruguayischer als der Tango ist der Candombe, der hier eine über 150-jährige Tradition hat und jedes Jahr im drei Monate dauernden Karneval seinen Höhepunkt erfährt. Die Candombe-Parade, die den uruguayischen Karneval krönt, ist eine Art Mini-Ausgabe des Karnevals in Río.

(Mehr Candombe gibt es HIER.)

BESICHTIGUNG

Die Plaza Independencia bei Nacht (Montevideo)Innenstadt: Das Zentrum der Stadt ist die Avenida des 18. Juli (Avenida 18 de Julio) mit ihren zahlreichen Cafés und Einkaufsgalerien, unterbrochen von der von Hotels und Bürogebäuden gesäumten Plaza Libertad (auch: Plaza Cagancha) und der Plaza Entrevero mit ihrem bemerkenswerten Unabhängkeitsdenkmal, einem Gewirr von Pferden und Menschen. Über die Avenida 18 de Julio stößt man zu der weiträumigen Plaza Independencia mit dem von einer Reiterstatue überdachten Artigas-Mausoleum in der Mitte, wo die Gebeine des uruguayischen Freiheitshelden bei ewigem Feuer ruhen.

Der "Palacio Salvo" - Zuckerbäckerpalast in MontevideoVon der 18 de Julio kommend, markiert linker Hand der verrückteste Zuckerbäckerpalast Südamerikas den Zugang zur Plaza: der 26 Stockwerke hohe Palacio Salvo (1928), lange Zeit das höchste Bauwerk Südamerikas. Unauffällig in der Südwestecke liegt das Stadttheater: das kleine, neoklassizistische Teatro Solís, benannt nach dem spanischen Entdecker der Rió-de-la-Plata-Mündung, der seinerzeit am Ufer des von ihm entdeckten Stromes von kriegerischen Kannibalen verspeist wurde. Nur wenige Häuser weiter entsteht der neue, kurz vor seiner Fertigstellung stehende Justizpalast (Palacio de la Justicia). Rechter Hand (von der 18 de Julio kommend) befindet sich der alte Regierungssitz (Casa de Gobierno) sowie der ebenfalls im klassischen Stil erbaute Sitz der Handelskammer (Cámara de Comercio). Eine bemerkenswerte Synthese von Altem und Neuem gelang den Architekten des Erweiterungsbaus des Victoria Plaza Hotels, dessen neue Türme sich ganz in Spiegelglas über die klassizistischen Bauen erheben. 

Das Stadttor "Puerta de la Ciudadela"Gegenüber der Avenida 18 de Julio, an der Westseite der Plaza, befindet sich das zur früheren Stadtbefestigung gehörende "Tor der Ciudadela" ("Puerta de la Ciudadela"), durch das man in die Altstadt gelangt.

Plaza Madriz - Blick auf die KathedraleAltstadt: Diese (Ciudad Vieja) hat mit ihren zahlreichen engen Gassen ein wenig ihre koloniale Atmosphäre bewahrt. Sie ist heute noch das Büro- und Bankenzentrum Montevideos und beginnt mit einer Fußängerzone, die die Plaza Independencia mit dem historischen Mittelpunkt der Stadt, der Plaza de la Constitución (im Volksmund: Plaza Matriz) verbindet. In der Fußgängerzone gibt es neben kleinen Boutiquen auch Straßencafés, die zum Ausruhen einladen. An der von Bäumen überschatteten Plaza Matriz befinden sich das alte Cabildo der Stadt sowie die imposante Kathedrale, in der Größen der uruguayischen Geschichte ihre letzte Ruhestätte fanden, so zum Beispiel der Befreier Uruguays, Juan Antonio Lavalleja, und der erste Präsident der Republik, José Fructuoso Rivera.

Der "Mercado del Puerto" - Hafenmarkt von MontevideoBesonders hübsch ist auch die nur wenige Blocks entfernt liegende, von Platanen beschattete Plaza Zabala. Von ihr hat man es nicht weit zum Hafen und zum stimmungsvollen "Mercado del Puerto" (eigentlich "Hafenmarkt"), dem inoffiziellen gastronomischen Zentrum der Stadt. In einem Komplex untergebracht, aus dem einmal ein Bahnhof hätte werden sollen (um die Jahrhundertwende komplett aus Frankreich importiert und ursprünglich für Buenos Aires bestimmt), ist der Mercado del Puerto einer der Hauptanziehungspunkte der Stadt für Besucher und Einheimische. Seit langem schon funktioniert er nicht mehr als Markt, sondern als Ballungszentrum für kleinere und größere typische Spezialitäten-Restaurants und Straßencafés.

Der "Palacio Municipal" - Historische AufnahmeUnter anderen sehenswerten Gebäuden in der Altstadt seien noch die historischen Bauten der uruguayischen Staatsbank (Banco República, Calle Zabala Ecke Cerrito) und das frühere Rathaus (Palacio Municipal, Calle 25 de Mayo) erwähnt.

 

WEITERE SEHENSWÜRDIGKEITEN
Der "Palacio Legislativo" - Uruguayisches Parlamentsgebäudew Das neoklassizistische Parlamentsgebäude (Palacio Legislativo, am Ende der Avenida Libertador).
w D
as eine halbe Milliarde Dollars teure neue Kommunikations- und Verwaltungszentrum der uruguayischen Telekom ANTEL (Rambla Baltasar Brum Ecke Venezuela).
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as gigantische Kreuz, das anläßlich eines der letzten Papst-Besuche an der Kreuzung von Boulevard Artigas und Avenida Italia aufgerichtet wurde.
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as surrealistisch anmutende Monument für Präsident José Batlle y Ordóñez, den Begründer des uruguayischen Sozialstaats (Br. Artigas und Av. L. A. de Herrera).
"La Carreta" - Monument für die Einwandererw Das Denkmal für die Einwanderer "La Carreta", das einen große Mühsal und Anstrengung symbolisierenden Ochsenkarren darstellt (gegenüber dem Fussballstadion).
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nbedingt sehenswert sind auch das Gaucho- sowie das Schiffahrtsmuseum.

 

STRÄNDE

Pocitos Beach - Strand im Zentrum von MontevideoMontevideo verfügt über ausgedehnte Strände mitten in der Stadt. Die empfehlenswertesten sind die Playa Carrasco, die Playa Pocitos (jeweils in den gleichnamigen Stadtvierteln) sowie die Playa Ramírez (gegenüber dem Parque Rodó).

Strand von Atlántida (nahe Montevideo)Wenn Sie nicht so viel Rummel wünschen, finden Sie nur wenige Kilometer von Montevideo entfernt schöne und ruhige Strände, wie z.B. die von Shangrilá oder Atlántida.

(Mehr Strandfotos gibt es HIER.)

EINKAUFEN

Antiquitäten und Flohmärkte: Montevideo ist ein Dorado der Flohmärkte ("Ferias") und Antiquitätengeschäfte. Auf den Flohmärkten finden Sie von Antiquitäten über Kleidung bis hin zu HiFi-Geräten alles, was das Herz begehrt. (Die Ferias dauern immer von ca. 9 Uhr morgens bis 15 Uhr.)

w Sonntags läuft die Feria im Parque Rodó, am Rande der zentralen Parkanlage der Stadt.
w Samstags ist Hochbetrieb in der Feria Villa Biarritz (Pocitos), die an der Ecke Calle 21 de Setiembre Ecke Calle Benito Blanco beginnt.
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es weiteren ist sonntags Trödelmarkt in der Calle Tristán Narvaja.

Antiquitätengeschäfte befinden sich vor allem in der Altstadt. Ein von einem Deutschen betriebener Laden hat in der Calle Maldonado Ecke Calle Lorenzo Carnelli seine Pforten geöffnet.

Boutiquen: Die Haupt-Kommerzmeile ist zwar die Avenida 18 de Julio mit ihren Galerien. Die schicken Boutiquen Montevideos finden Sie jedoch vorwiegend in der Calle 21 de Setiembre (Stadtviertel Pocitos), aber auch in der Calle San José (Parallelstraße der Av. 18 de Julio).

Shopping-Malls: Die beiden wichtigsten Shopping-Centers der Hauptstadt sind das "Montevideo Shopping Center" in Nord-Pocitos (Avenida L.A. de Herrera), das älteste der Stadt (1991 eröffnet), sowie das "Punta Carretas Shopping Center" (Calle Ellauri), das luxuriöseste von allen, untergebracht in einer ehemaligen Haftanstalt. Während diese beiden Konsumpaläste auch über ein ansprechendes Ambiente verfügen, sind die anderen beiden Shoppings eher nüchtern (aber mit deshalb nicht schlechteren Produkten) gestaltet: das "Shopping Tres Cruces" (Br. Artigas und Avenida Italia; zugleich der Reisebus-Terminal der Hauptstadt) sowie das "Portones Shopping" (Avenida Italia und Avenida Arocena), an der Ausfallstrecke zum Flughafen gelegen.

EINKAUFSTIPPS

Wildlederjacken, Amethystschmuck, Schuhe, Geldbörsen, Antiquitäten und Gemälde. Öffnungszeiten der meisten Geschäfte: Mo-Fr 09.00-12.00 und 14.00-19.00 Uhr; Sa 09.00-12.30 Uhr. Shopping Centers haben von Mo-So bis 22.00 oder sogar 23.00 Uhr geöffnet. Auch Supermärkte sind in aller Regel sonntags geöffnet. In grossen Städten gibt es zahlreiche Supermärkte mit 24-Stunden-Service.

RESTAURANTS

Typische und gute Restaurants und Parrilladas finden Sie in den Hallen des bereits erwähnten Mercado del Puerto (http://www.mercadodelpuerto.com.uy).

Schicke Restaurants befinden sich entlang der Flaniermeile des Nobel-Stadtviertels Pocitos, der Calle 21 de Setiembre. Eine weitere 'Restaurant-Lage' in Pocitos ist die Ecke Avenida Brasil und Calle Benito Blanco.

Restaurants der eher traditionellen Sorte, aber mit gehobener Gastronomie, finden sich zahlreich in der Calle San José, der unmittelbaren Parallelstraße der 18 de Julio.

EMPFEHLUNGEN
w El Panorámico, im obersten (24.) Stockwerk des Rathauses (Intendencia), internationale Küche und Rundblick über Montevideo. Soriano 1375.
w E
l Panamericano (Rambla Ecke Avenida L.A. de Herrera), gelegen am Panamerican Highway (Alaska bis Feuerland), der natürlich auch durch Montevideo führt. Blick auf's Meer und ausgewählte Speisen.
w C
onaprole Carrasco Ranch (Avenida Arocena 2354). Ein gastronomischer Palast der gehobenen Klasse im Green Belt von Montevideo (Stadtviertel Carrasco).
w B
esonders zu empfehlen ist auch das Restaurant Bavarian Pub "Munich" (21 de Setiembre 3098), nur einen Block vom Strand entfernt, mit deutschen und internationalen Spezialitäten (deutsche Geschäftsführung).
w El Parador del Cerro, auf dem Hügel Montevideos gelegen, mit Blick über die Stadt und den Río de la Plata. Der richtige Ort für Sie, wenn Sie eher etwas Volkstümliches suchen.

PARILLADAS MIT NIVEAU
w Los Picapiedras, Acevedo Díaz 1055 sowie Murillo 6608.
w El Entrevero, 21 de Setiembre 2774.
w El Fogón, San José 1080 sowie im Punta Carretas Shopping Center.
w Las Brasas, San José 909.

AM ABEND

Kneipen: Nette Kneipen und Cafés finden Sie vor allem im Stadtteil Pocitos an den Ramblas (d.h. den Strandpromenaden) sowie in deren Nähe. Außerdem in der gesamten Calle 21 de Setiembre (insbesondere zwischen der Rambla und der Calle Ellauri), die von der Rambla aus nach Pocitos hinein Richtung Zentrum führt.

Im Zentrum selbst ist die Avenida 18 de Julio im City-Bereich an Wochenenden nachmittags und abends für Autos gesperrt. In der so entstandenen Fußgängerzone reiht sich ein Straßenkneipe an die andere. Die einzige Kneipe, in der auch deutsch gesprochen wird, ist der nahegelegene "Bremen Pub" http://www.bremenmontevideo.com.

Tangolokale:
w L
a Vieja Cumparsita: Carlos Gardel 1181, traditionsreiches Lokal in traditionsreicher Straße.
w El Moustache: Río Negro 1276.
w Tanguería Vieja Luna: Avenida Rondeau 1715. Hier gibt es allabendliche Shows für Einheimische und Touristen mit Tango, Candombe und Gaucho-Folklore. Zum Abschluß Tanz bei Live-Musik bis ins Morgengrauen.

Casinos:
w H
otel Casino Carrasco (Rambla und Avenida Arocena).
w Casino Parque Hotel (Rambla und Calle Juan D. Jackson).
w Casino Victoria Plaza (Plaza Independencia).

NACHTLEBEN

Das ganze Jahr über kann man in Montevideo Theater und Ballett (v.a. von März bis Januar) genießen oder Konzerte besuchen, z.B. des Symphonieorchesters, aber auch von gastierenden Künstlern und Rockgruppen. In der City und verschiedenen Stadtvierteln (Pocitos, Carrasco) gibt es Diskotheken, außerdem finden in Montevideo auch zahlreiche Tanzabende statt. Die Bars der großen Hotels sind empfehlenswert. Wer mehr das Urige sucht, wird in den Strassen- und Szenekneipen fündig werden. Es gibt mehrere Spielkasinos und die typische Metropolen-Unterhaltung.

SPORT

Golf: In Montevideo gibt es einen öffentlichen Golfplatz, außerdem private Plätze am Victoria Plaza Hotel und im Punta del Este Country Club. Angeln: Drei Gebiete sind besonders empfehlenswert: von Colonia bis Piriápolis (Río de la Plata), von Piriápolis bis Punta del Este (angeblich die besten Fischgründe der Welt) und die Atlantikküste bis zur brasilianischen Grenze. Boote und Ausrüstungen sind in Salto, Paysandú, Fray Bentos, Punta del Este, Montevideo und Mercedes erhältlich. Schwimmen: Herrliche Badestrände bei günstigem Wetter, nur die »Stadtstrände« (Ramírez bis Pocitos) sind weniger zu empfehlen. Zahlreiche Urlaubsorte im Landesinneren haben eigene Swimmingpools. Die Thermalquellen von Salto sind einen Besuch wert. Bootfahren ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Santiago Vazquez am Fluß St. Lucia ist ein vielbesuchtes Zentrum für Bootsfreunde. Überall in Uruguay kann man Motor- und Segelboote mieten. Pferderennen: Hipodromo de Maroñas (Sa, So nachmittags) und Las Piedras (Do, Sa und So) sind die zwei größten Rennbahnen. Fußball ist der beliebteste Publikumssport, und landesweit werden Spiele ausgetragen.

AUSKUNFT
Die Tourist Information von Montevideo befindet sich in der Av. Libertador 1409, Tel. 900-0235 oder 901-5386. Mo-Fr 8-20, Sa 8-14 Uhr.

WEITERE ZIELE IN URUGUAY

Historisches Stadttor von Colonia (Uruguay)Colonia del Sacramento war während der Kolonialzeit eine portugiesische Festung (erbaut zwischen 1667 und 1669). Das Historische Zentrum des Städtchens wurde von der UNESCO 1995 in seiner Gesamtheit zum "Kulturdenkmal der Menschheit" erklärt. Wenn man die hübschen Gäßchen durchwandert, erwartet man hinter jeder Straßenecke spanische oder portugiesische Landser.

Historische Gasse in Colonia (Uruguay)Unterkunft: Posada del Gobernador, 15 Zi., 18 de Julio 205, Tel./Fax (00598-522) 3018.

Costa de Oro / Piriápolis: Die "Costa de Oro" ("Goldküste") zieht sich von Montevideo bis kurz vor Punta del Este. Wer schöne Strände und wenig Hektik sucht ist hier genau richtig. Einer der angenehmsten Badeorte ist Piriápolis, das titanische Werk eines grossen Visioärs: Francisco Piria (1847-1933).

Blick auf Punta del EstePunta del Este (im Departamento Maldonado) ist das bekannteste und luxuriösteste Seebad von Südamerika. Alljährlich zieht es während des hiesigen Sommers, d.h. zwischen Weihnachten und Ostern, viele gutbetuchte Argentinier und Brasilianer an. Aber auch immer mehr Europäer entdecken diese Perle des Atlantiks entweder zum Entspannen oder um auf 'Abenteuer' auszugehen.

Motorsport-Veranstaltung in Punta del EsteAlle nur erdenklichen Arten von Wassersport, Motorsport, Reitsport etc. kann man hier selbst praktizieren bzw. Veranstaltungen und Wettkämpfen auf internationalem Niveau beiwohnen. Auch Models stehen hier hoch im Kurs und tummeln sich entsprechend zahlreich in der Stadt und an den Stränden. Die jährlich gewählte "Miss Punta del Este" ist ein äußerst prestigeträchtiger und begehrter Titel. Große Fashion Shows gehören zum Leben von "Punta" genauso wie seine heißen Discotheken und vieles andere, was das Nachtleben attraktiv macht.

Saubere Strände, Kiefernwälder und reetgedeckte Häuser, Hotels und Restaurants (viele nur in der Saison geöffnet). Punta del Este (10000 Ew.) liegt nur eine Autostunde von Montevideo entfernt.

Hotels: Im Conrad Resort & Casino, dem luxuriösesten Hotel des Landes, finden regelmäßige Shows mit internationalen Stars statt. Rambla Claudio Williman (Parada. 4), Tel. (00598-42) 491-111, Fax 489-999, 5 Sterne, http://www.conrad.com.uy.

Ein schönes Seehotel ist das Amsterdam, 50 Zi., El Foque 638, Tel. (00598-42) 44-170, Fax 41-211.

Thermalbad in der Nähe von SaltoDie Thermalquellen in der Nähe von Salto (bis zu 45º C) bieten einzigartige Erholungs- und Entspannungsmöglichkeiten.

Veranda einer Estancia Ferien auf der Farm / Estancias: Gestreßt vom hektischen und lauten Stadtleben? Wenn Sie Ruhe, Entspannung und Ursprünglichkeit suchen, kónnen Sie die möglicherweise auf einer der zahlreichen, gut geführten Landfarmen ("Estancias") im Landesinneren finden.

Isla de Lobos: Auf der unter Naturschutz stehenden Isla de Lobos (= "Robbeninsel", vor Punta del Este gelegen) können Sie Seehund- und Seelöwenkolonien in ihrem natürlichen Umfeld beobachten.

Sonne, Meer, Frieden - Die Strände von RochaIm Departamento Rocha sind Sie an der richtigen Stelle, wenn Sie den Rummel und Massentourismus nicht besonders lieben. Nahezu unberührte, paradiesische Strände ziehen sich kilometerweit an der Atlantikküste hin.

Empfehlenswerte Punkte: das Örtchen La Paloma sowie die Kaps Punta del Diablo und Cabo Polonio (alle mit den erwähnten traumhaften Stränden). In Santa Teresa sowie in El Chuy sind fast 500 Jahre alte spanische Forts erhalten (mit noch funktionierenden Kanonen).

Außerdem können Sie hier in Uruguay Hochseefischerei betreiben, zur Jagd gehen (natürlich die gesetzlichen Normen befolgend!), zu alten Wracks tauchen und vieles mehr.


 

 

Problemlose Einreise

Uruguay ist nicht nur ein schönes, sondern auch ein sehr fremdenfreundliches Land. Zur Einreise benötigen Sie nur ihren Reisepass. Damit erhalten Sie hier auf dem Flughafen völlig unbürokratisch ein drei Monate gültiges Touristenvisum, das Sie bei Bedarf weiter verlängern können.